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Internationales Steuerrecht

Das internationale Steuerrecht umfasst die Gesamtheit aller Normen, welche die Besteuerung grenzüberschreitender Sachverhalte normieren. LHP Rechtsanwälte bieten umfassende Rechtsberatung und Steuerberatung u.a. als Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht.

Durch das internationale Steuerrecht soll eine Doppelbesteuerung durch zwei Staaten verhindert werden, denn jeder Staat würde von seinem Recht der Besteuerung Gebrauch machen. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung existiert kein eigenständiges Gesetz. Zum internationalen Steuerrecht zählt u.a. das Recht der Doppelbesteuerungsabkommen und Regelungen des Völkerrechts. Davon sind internationale Verträge umfasst, wenn diese steuerliche Sachverhalte regeln. Außerdem existieren in den Einzelsteuergesetzen, wie beispielsweise dem Einkommensteuer- oder dem Körperschaftsteuergesetz, Regelungen zur internationalen Besteuerung. Auf internationales Recht fokussierte Anwälte und Steuerberater vertreten Ihre Mandanten in grenzüberschreitenden Rechts- und Steuerangelegenheiten.

LHP Rechtsanwälte haben sich auf aktuelle Aspekte des internationalen Steuerrechts spezialisiert,  beispielsweise auf sogenannte Joint Audits, da von diesem verfahrensrechtlichen Instrument immer häufiger Gebrauch gemacht wird. Bei diesen "Internationalen Betriebsprüfungen" haben mittlerweile Finanzämter und Prüfer die Möglichkeit, mit Betriebsprüfern anderer Länder bei Betriebsprüfungen zusammenzuarbeiten. Die beteiligten Finanzbehörden erhalten durch die Joint Audits die Möglichkeit einer koordinierten und aktiven Zusammenarbeit, die weit über den bloßen Informationsaustausch hinausgeht. Nutzen Sie die Möglichkeit einer qualifizierten Rechts- und Steuerberatung: Die Erfahrung von LHP Rechtsanwälte als Fachanwalt für Steuerrecht & Steuerberater hilft Ihnen bei Joint Audits.

Internationales Steuerrecht: Normen- und Regelungsvielfalt

Viele Staaten haben Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geschlossen, um das Recht der Besteuerung bei länderübergreifenden Sachverhalten zu regeln. Die Abkommen sind in der Regel nach dem OECD-Musterabkommen aufgebaut. Durch das DBA wird einem Staat das Besteuerungsrecht zugewiesen. Die tatsächliche Besteuerung erfolgt anschließend auf Grundlage der nationalen Steuergesetze.

Das Außensteuergesetz (AStG) besorgt für eine gewisse Zeit eine Besteuerung von Vermögen, welches ins Ausland verlagert wurde. Das AStG hat Auswirkungen auf das Einkommensteuer-, das Körperschaftsteuer-, das Gewerbesteuer-, das Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuergesetz. Bei einer Verlagerung des Vermögens in andere Länder ist die Expertise eines Spezialisten für internationales Steuerrecht notwendig, um die steuerlichen Auswirkungen durch das AStG feststellen zu können. Dabei sind legale Steuervermeidungen möglich. Häufig sind  diese nach erfolgten Verlagerungen aufgrund von Ermittlungen durch die Finanzverwaltung von illegalen Steuerhinterziehungen abzugrenzen.  Die Finanzverwaltung hat zum AStG eine umfangreiche Anweisung erlassen (Grundsätze zur Anwendung des Außensteuergesetzes vom 14.05.2004, BStBl. I Sondernummer 1/2004) anhand derer sie diese Sachverhalte prüft und einordnet.

LHP Rechtsanwälte und Steuerberater empfehlen bei Sachverhalten mit Auslandsbezug eine genaue steuerrechtliche Prüfung eines jeden Sachverhaltes. Nur so kann eine Doppelbesteuerung vermieden werden. Neben der steueroptimalen Gestaltung von Auslandssachverhalten sollte der Mandant sich Gewissheit über die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner steuerlichen Erklärungen im In- und Ausland verschaffen. Im grenzüberschreitenden Geschäft liegt häufig eine erhöhte Gefahr von den Finanzbehörden auch steuerstrafrechtlich verfolgt zu werden. Selbst wenn der Vorsatz einer Steuerstraftat häufig nicht vorliegt, wird dieser doch häufig von den Verfolgungsbehörden zunächst unterstellt.

Internationale Verrechnungspreise

Der Verrechnungspreis ist in der Kosten- und Leistungsrechnung der Preis, der zwischen unterschiedlichen Bereichen eines Unternehmens oder unterschiedlichen Gesellschaften für innerbetriebliche Geschäftsvorfälle verrechnet wird.

Steuerlich sind insbesondere die grenzüberschreitenden Verrechnungspreise bei der Finanzverwaltung in den Fokus gerückt. Zum einen nimmt das Volumen der grenzüberschreitenden Transaktionen stetig zu und zum anderen bieten die unterschiedlichen Besteuerungen im Ausland Steuerersparnis-Möglichkeiten von nicht unerheblichen Ausmaß. Unternehmen sind bei grenzüberschreitenden innerbetrieblichen Leistungen nach dem Fremdenvergleichsgrundsatz für steuerliche Zwecke verpflichtet Verrechnungspreise zu vereinbaren, die zwischen fremden Dritten für die gleichen Leistungen gezahlt hätten. Üblicherweise sind vergleichbare Leistungen und deren Preise nur schwerlich zu ermitteln, so dass mangels vergleichbarer Leistungen von der Finanzverwaltung anerkannt ist die Verrechnungspreisgrundsätze der OECD als etablierte Methode zu übernehmen. Damit besteht zwar eine Richtlinie bei der Verrechnungspreisdokumentation und der Ermittlung derer Höhe, allerdings werden Unternehmer und insbesondere kleine und mittelständige Unternehmer nicht in die Lage versetzt die Verrechnungspreise ordnungsgemäß selber zu ermitteln und insbesondere die entsprechende Dokumentation selber ohne Spezialwissen zu führen.

LHP Rechtsanwälte empfehlen deshalb regelmäßig eine Spezialisten für die Prüfung der Verrechnungspreise und deren Dokumentation heranzuziehen, in der Kölner Rechtsanwaltskanzlei hat sich vor allem RA/StB Lars Kelterborn auf internationales Steuerrecht spezialisiert. Nur dadurch kann sichergestellt werden, dass eine Prüfung durch die Finanzverwaltung mit ordnungsgemäßen Dokumentationen auf Augenhöhe stattfinden kann, ohne das negative steuerliche Folgen verursacht werden. Sollte im Unternehmen ein Spezialist angestellt sein, ist anzuraten, die Verrechnungspreisdokumentation und die Ermittlung regelmäßig durch einen externen Prüfer auf Schwachstellen und auf Richtigkeit überprüfen zu lassen.

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