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Immobiliengeschäfte: Meldung und Informationen Finanzamt

Immobiliengeschäfte: Meldung und Informationen Finanzamt

Bekommt das Finanzamt Informationen über die Geschäfte?

1. Wer meldet das Grundstücksgeschäft?

2. Welche Grundstücksgeschäfte werden gemeldet?

Die Meldung von Rechtsvorgängen bezieht sich auf inländische Immobilien und Grundstücke. Gemeldet werden müssen insbesondere:

  • Kaufverträge
  • Kauf- und Verkaufsangebote
  • Verträge über Vor- und Wiederkaufsrechte
  • Schenkungsverträge
  • Auseinandersetzungsverträge
  • Vor- oder Optionsverträge
  • Ausübung von Optionen

Außerdem sind alle Vorgänge zu melden, die die Veräußerung eines Grundstückes ermöglichen. Beispielsweise werden Treuhandverhältnisse bei Begründung und Auflösung, die Vollmachterteilung zum Kauf oder Verkauf von Immobilien oder der Auftrag zum Erwerb von Grundstücken gemeldet. Wird ein Grundstück veräußert und anschließend bebaut, wird auch die Herstellung des Bauwerks gemeldet. Dabei handelt es sich üblicherweise um Bau-, Treuhand-, Baubetreuungs- oder Generalunternehmerverträge.

Veräußert ein Erbe seinen Anteil am Nachlass und gehört zum Nachlass ein Grundstück, wird ebenfalls eine Meldung vom Notar an die Finanzverwaltung vorgenommen.

Ebenfalls werden Veräußerungen von Gesellschaftsanteilen, sowohl von Personengesellschaften als auch Kapitalgesellschaften, gemeldet, wenn zum Betriebsvermögen ein Grundstück oder eine Immobilie gehört.

Selbst die Korrektur des Grundbuches wird dem Finanzamt vom Notar mitgeteilt.

3. Welche Informationen werden vom Notar weitergegeben?

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